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Artikel für Bremen-Straßenkinder

Autor: Svenja | Datum: 17 April 2012, 13:46 | Kommentare deaktiviert

Bericht über das Straßenkinderprojekt für Bremen ist nun frisch gedruckt. Sogar auf Seite 1 sowie 2 im Magazin veröffentlicht!:)

 http://www.norddeutschemission.de/Aktuelles-Details.34.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=26&tx_ttnews[backPid]=31&cHash=6e68b5ce91a4ec10590b705b2f3d7b6e

 

Liebe Grüße

 

Entgeisterung und Was man alles so lernt beim farming...

Autor: Svenja | Datum: 13 März 2012, 20:56 | Kommentare deaktiviert

Gestern mussten wir leider erfahren, dass ein 14 jähriges Mädchen bei den Vorbereitungen für den Marsch am 6. März umgekommen ist. Das Mädchen soll wohl vorher erkältet oder derartiges gewesen sein...musste aber das Maschieren in der Schüle mit üben- in der prallen Sonne...dabei ist sie verstorben. Keiner hatte wohl gemerkt, dass das Mädchen krank ist.

Ich finde es einfach so krass...wie kann man so „verantwortungslos“ sein. Was hatte das Mädchen nun von alle dem-vom Üben? NICHTS, den sie ist verstorben in so jungen Jahren und konnte somit auch nicht am 6. März mitmaschieren...sie hätte noch so viel erleben können. Aber Hauptsache sie musste mit üben.

Gestern sollte eigentlich das „Straßenkinderprojekt“- Nenjo Habobo Projekt sein...aber viele Kinder waren bei der Überführung des Körpers der 14 Jährigen dabei und somit haben wir es spontan ausfallen lassen. Als Jonas und ich am Markplatz waren, haben wir eine Strecke der Überführung mitbekommen-unglaublich. So viel getose; Trommeln, Gesang, Geschrei...einfach nur sehr berührend.

Nachdem wir die Überführung am Marktplatz bestaunt hatten u. gedanklich Anteil genommen hatten sind wir trotzdessen, dass das Projekt nicht stattfindet mit Olivia hoch zum Projekthaus gefahren. Dort haben wir alle zusammen Yam und Potatos gepflanzt...ich bin so begeistert...Olivia hat einfach mal mega Ahnung und das Beste ist, dass sie uns eine Menge beigebracht hat. Ich weiß wirklich nicht viel von Pflanzen...bzw. haben schon viele Pflanzen es bei mir nicht überlebt, obwohl ich mir schon meine Mühe mehr oder weniger gegeben habe. Naja, man merkt, denn Drang zum grünen Daumen hab ich halt nicht. Nun aber bin ich um vieles Reicher was das Thema angeht. Es hat viel Spaß u. Freude gemacht...auch wenn ich danach laut Jonas aussah, als wenn ich selber mich zwischendruch eingebuddelt hätte. Bevor wir gegangen sind hat Olivia uns gezeigt, dass einige der Pasavapflanzen geklaut wurden-für mich unbegreiflich warum manche Menschen so handeln. Nun gut. Als Warnung und Abschreckung für Diebe hat Olivia dann gestern dort ein rotes Tuch hingehangen. Rot bedeutet in Ghana „Tod“. Total interessant finde ich, dass sowas die Leute wirklich abschreckt-zumindest die Meisten. Mystisches wird hier sehr ernst genommen...und Allgemein finde ich dieses Thema klasse. Es ist meines Erachtens hier ein sehr spannendes faszinierendes Thema...bei uns gibt’s in dem Sinne kein „Aberglaube“ mehr; aber hier ist es in vieler Orts noch Gang und Gebe. Es gibt sogar Leute, die noch an Hexen glauben und Angst davor haben.

 

Trotzdessen, dass wir diese traurige Nachricht von dem 14jährigen Mädchen erfahren haben und mich dies auch wirklich schockiert hat...war es ein wirklich toller Tag. Ich bin gerne mit Olivia zusammen und aktiv was zu tun zu haben; in der Erde rum zu wühlen finde ich einfach klasse.:)

Heute hat Olivia mich auch Nachmittags besucht und für Jonas und mich Palmsoup mit Banku vorbei gebracht...richtig lieb. (Die Blätter für die Suppe hat sie gestern mit uns frisch vom Cocoyam-Tree gepflückt) Und unser Gespräch war auch super...ich helf ihr demnächst bei einem Report about the Nenjo Babobo Projekt für die E.P.Church. Mal gucken was mein Englisch-Talent so her gibt.

:)

 

Moses-unser Waisenküken

Autor: Svenja | Datum: 11 März 2012, 12:14 | Kommentare deaktiviert

Seit Anfang letzter Woche haben wir ein Waisenküken namens Moses.

Am Di. lag eine Tote Hähne vor unserer Tür...später habe ich ein Stück weiter in den Laubblättern ein Küken gefunden. Wir haben es mit rein genommen, da es alleine sonst von anderen Vögeln gefressen werden würde. Somit haben wir nun einen neuen Mitbewohner Moses.

Er ist einfach süß, niedlich und tollpatschig. Mittlerweile folgt er uns auf Schritt und Tritt in der Wohnung.  Gestern war ich das erste Mal mit ihm draußen:)...ein kleines Abenteuer für ihn...immer wenn ein Windstoß kam ist Moses umgekippt...und die ganze Zeit ist er Armeisen gefolgt und hat mich auf trab gehalten...

 


 

Unsere Stadt vom Sky Plus Mountain aus.

Autor: Svenja | Datum: 10 März 2012, 22:19 | Kommentare deaktiviert

Ho liegt an einer Bergkette. Vom Sky Plus Mountain aus hat man eine atemberaubende Aussicht auf die ganze Stadt Ho.

Ho bei Tag:

und bei Nacht:


 

Ghanas Independence Day 6th March

Autor: Svenja | Datum: 10 März 2012, 21:53 | Kommentare deaktiviert

Wir haben ihn miterlebt...den 55ten Independence Day Ghanas.

Jedes Jahr gibt es am Independence Day in Ghana ein riesen Trubel. In der Hauptstadt Ghanas- Accra und in den jeweiligen Regionshauptstädten gibt es jedes Jahr ein Fest. Auf diesen marschieren Feuerwehrleute, Polizisten, angehende Polizisten, Marine, Peoples from Health(wo auch unser Mentor mit marschiert ist dieses Jahr)...etc. sowie Schüler.

Schon zwei Wochen vorher haben die Vorbereitungen für den 6. März begonnen...auf den Straßen; aber vor allem habe ich diese Vorbereitung in der Schule mitbekommen, da ich ja in einer Schule tätig bin. Am Anfang wurden Schüler ausgewählt, die der Aufgabe gewachsen sind zu marschieren...nachdem die Schüler fest standen wurde mehrmals fleißig am Tag geübt....JA richtig, dass marschieren wurde geübt. Die Trommeln gingen los und dann marschierte eine Gruppe von Schülern auf dem Schulgelände herum. Man denkt, warum üben? Ist doch einfach...ja, es sieht auch einfach aus...aber von wegen einfach. Man muss sich doch schon darauf konzentrieren im Takt zu bleiben und zudem ist es so, dass jede Gruppe ihren eigenen Marsch hat; bedeutet, dass jeder seinen eigenen Stil bzgl. des Marschierens hat. Ich habe es selber kurz und knapp ausprobiert...es aber doch lieber beim zugucken belassen. Witzig war es trotzdem...und meine Schüler hatten ihren Spaß mit mir...so denke ich. Nebenbei: Einige Schüler aus meiner Klasse sind auch mit marschiert:).

Am Dienstag bin ich dann morgens mit Jonas zum Festplatz etwas außerhalb Hos gelaufen. Dort haben wir dann auch noch weitere Freunde getroffen.

Wir sind extra später los gelaufen, weil wir dachten wir machen es mal so richtig typisch ghanaisch...bedeutet, dass hier nie etwas pünktlich anfängt(...wir waren mal auf einem Konzert in Ho. Es sollte um halb neun/neun Uhr anfangen....los ging es um kurz vor eins...nur als eines von vielen Beispielen). Pustekuchen...als wir ankamen war der Platz voll von Menschen...vor allem jungen Leuten und Schülern. Die Trommeln waren laut und deutlich zu hören und das ganze Fest war schon am laufen...unsere Rechnung ging nicht auf mit der typisch ghanaischen Zeit; nun gut...ganz zu spät waren wir noch nicht. Nachdem wir endlich einen Platz auf einer der Tribünen ergattern konnten sahen wir das Spektakeln. In der Mitte des Platzes standen in Reih und Glied einige der Gruppen....drum herum marschierten Gruppen, die sich in den Zirkel einfügten nach dem Marsch. Meine Kids habe ich voller Bewunderung beim Marschieren zugeguckt:) ...ebenso war es ein Erlebnis unseren Mentor für die Health Gruppe marschieren zusehen; der hatte glaub ich so viel Spaß und ist auch an erster Stelle gelaufen, was für Jeden eine Ehre ist. Nachdem alle marschiert waren und sich aufgestellt hatten, gab es drei Kanonenschüsse und ein Abgeordneter hielt eine Rede, die man aber nicht verstand. Während der Rede sind ständig welche von den Marschierenden umgekippt...selbst die großen starken Polizisten. Es ist auch wirklich krass...die Leute marschieren mitten in der prallen Sonne und danach müssen sie noch Stunden in der Sonne stehen ohne sich zu bewegen und währenddessen was trinken ist auch verboten...es muss ja schließlich alles gut aussehen. In Moment ist es eh total warm hier bei uns in Ghana-Sommerzeit...ca. 38 Grad so manches mal und der Dienstag war ebenso ein Tag mit Höchstgraden. Nach der Rede marschierte jede Gruppe nacheinander noch einmal eine Runde und dann aus dem Zirkel raus...und somit war das Fest beendet.

Ich unterhielt mich noch kurz mit meinen Schülern, die ebenso Besucher waren sowie mit den Kids die mit marschiert sind) Ich war soooo stolz. Danach sind Jonas und ich noch zu unserem Mentor gelaufen...der uns freudig voller Energie begrüßt hat. Er hatte seinen Spaß und war stolz:)...und das konnte er auch sein...er hat meines Erachtens einen guten Job gemacht. Nach der Begrüßung zeigte er uns die HIV-Station die sie auf dem Gelände aufgebaut hatten. Die Station bestand eigentlich nur aus einem Tisch. An diesem konnten Leute AIDS-Tests machen...5 Minuten und man weiß sein Ergebnis. Godwin erklärte und einige Dinge dazu...ich finde es immer wieder super interessant.

Als wir vom Platz nach Hause liefen wurde uns bewusst, dass heute hier nur gefeiert wird. Überall waren Leute und die Spots/Bars waren voll von Gästen.

 

 

 

 

Am Mittag sind wir mit zwei ghanaischen Freunden Williams und Jake FuFu essen gewesen, haben dazu leckeres Bier und Selbstgebrannten getrunken. Zum ersten Mal habe ich mich auf das Abenteuer „mit Händen essen“ eingelassen...zwar kurz, aber immer hin. Mit dem Löffel FuFu zu essen ist eh viel coller;P! Danach sind wir durch Hos gecruised und haben die Geschehnisse in der Stadt beobachtet. Danach sind wir zu Jake nach Hause gefahren und haben alle zusammen noch nen Film geguckt.

 

Abends Zuhause angekommen habe ich schnell geduscht und dann haben wir uns mit unserem Nachbarn und ebenso Ansprechpartner zum Sky Plus begeben. Wir haben die Aussicht genossen, das Essen genossen sowie die Gespräche genossen!!

Als Fazit: Es war ein wirklich toller Tag...mit viel leckerem Essen,guten Gesprächen und tollen Eindrücken. Einfach klasse. :)

 

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